Der Principalkommissar - Formen und Bedeutung sozio-politischer Repräsentation im Hause Thurn und Taxis

Stöckl, Alexandra

Wilhelm Imkamp / Peter Styra (Hg.)
Thurn und Taxis Studien - Neue Folge, Band 10
Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2018
Umfang: 280 S.

Dreh- und Angelpunkt des Amtes eines kaiserlichen Principalkommissars war die Repräsentation des Kaisers. Dabei war der Principalkommissar auf dem Reichstag jedoch nicht als politischer Vertreter für dessen Interessen zuständig; vielmehr bestand seine Aufgabe in der Wahrnehmung gesellschaftlicher Aufgaben zur Vergegenwärtigung kaiserlicher Macht und Autorität auf dem und um den Reichstag. Die Fürsten von Thurn und Taxis hatten das Principalkommissariat über ein halbes Jahrhundert inne und nahmen dadurch eine exponierte Position ein, die sich augenfällig an sozio-politischen Privilegien ablesen ließ. Die ökonomischen Möglichkeiten des Fürstenhauses erlaubten eine wirkungsmächtige kulturelle Inszenierung des Amtes, die eine Faszination auf alle Stände des Reichs ausübte.

Alexandra Stöckl, Dr. phil., geb. 1987, studierte Geschichtswissenschaft und Germanistik. Sie war von 2012 bis 2015 Doktorandin an der Universität Regensburg und Stipendiatin der Franz-Marie-Christinen-Stiftung des Hauses Thurn und Taxis. Seit 2016 ist sie als Public Relations & Communications Managerin tätig.

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