Handlungsstrukturen - Die Standesherrschaft Thurn und Taxis in der Epochenschwelle zum 19. Jahrhundert unter Fürst Maximilian Karl

Doll, Eva-Carolina

Wilhelm Imkamp / Peter Styra (Hg.): Thurn und Taxis Studien - Neue Folge, Band 8

Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2017

Umfang: 248 S., gebunden

Autorenportrait: Eva-Carolina Doll, Dr. phil., studierte Geschichte und Deutsch; sie lehrte Neuere Geschichte und ist Mitarbeiterin der Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken.

Das 19. Jahrhundert ist eine Zeit tiefgreifender Veränderungen. Die traditionellen Herrschaftsverhältnisse, das Alte und Bekannte, wurden mehrfach in Frage gestellt und die bestehenden Machtverhältnisse verschoben. Dieser schichtenübergreifende Vorgang hatte nicht zuletzt auch Auswirkungen auf die Fürstenhäuser, die versuchten, in dieser "Epochenschwelle" ihren Platz und ihre Stellung zu behaupten. Vor allem das Jahr 1806 bedeutete einen tiefgreifenden Einschnitt, da die Mediatisierung faktisch eine Degradierung der betroffenen Adelsfamilien darstellte. Wie es der Familie Thurn und Taxis gelang, ihren Platz und ihre Stellung in dieser Zeit des Umbruchs zu behaupten, wird an verschiedenen Beispielen aufgezeigt, die zu einer Handlungslogik zusammengeführt werden.

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