Fürstin Mariae Gloria

Geboren wurde sie 1960 in Stuttgart, lange Jahre ihrer Kindheit verbrachte sie mit ihren Eltern Graf und Gräfin von Schönburg-Glauchau und ihren Geschwistern, Maya, Alexander und Carl Alban in Afrika. 1980 heiratete sie Fürst Johannes von Thurn und Taxis, mit Prinzessin Maria Theresia (geb. 1980), Prinzessin Elisabeth (geb. 1982) und Fürst Albert (geb. 1983) wurden dem Paar drei Kinder geschenkt. Nach dem frühen Tod von Fürst Johannes im Jahr 1990 übernahm Fürstin Gloria die Leitung des weitverzweigten Familienunternehmens, vollzog eine konsequente Umstrukturierung und führt seither das fürstliche Haus aktiv und dynamisch.

Auf Initiative I.D. der Fürstin konnte im Jahr 2006 in Regensburg die Marianische Frauen-Congregation wieder ins Leben gerufen werden. Ein Schwerpunkt ihres Engagements ist Erhalt und Pflege des kulturellen Erbes der Familie Thurn und Taxis. Ihrem Einsatz sind die Schlossfestspiele, der Weihnachtsmarkt und die Fürstliche Schatzkammer als neuer Museumsbereich zu verdanken. Dadurch ist es gelungen, immer wieder neue Besucher für Schloss St. Emmeram zu interessieren und zu begeistern. Lebensschutz ist ein wichtiges Anliegen der Fürstin, daher unterstützt sie die Stiftung Ja zum Leben und engagiert sich über die Bayerische Stiftung Hospiz für eine würdige Sterbebegleitung im christlichen Sinn. 2014 verlieh ihr der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer  für ihr soziales Engagement den Bayerischen Verdienstorden.