wurde 1929 in Glauchau, der alten Schönburgischen Herrschaft geboren. Kriegsbedingt übersiedelte die Familie nach Westdeutschland, wo Graf Schönburg als Journalist und Autor tätig war. 1965 erhielt er vom Auswärtigen Amt das Angebot, in Somalia den Rundfunk aufzubauen.
Fünf Jahre lang lebte und arbeitete Graf Schönburg in Afrika, ehe die Familie nach Deutschland zurückkehrte.
Nach der Wende zog es ihn zurück nach Sachsen, in die Heimat seiner Familie.
Als Mieter bezog er 1990 eine Wohnung auf der alten Rochsburg, dem Stammsitz der Grafen Schönburg, von wo er 1945 geflohen war. Mit viel Engagement und Heimatverbundenheit versuchte er als Bundestagsabgeordneter der CDU für den Wahlkreis Glauchau in den Jahren 1990 bis 1994 die Probleme der jahrzehntelangen Trennung Deutschlands zu lösen. Als Graf Schönburg 1998 starb, endete auch die Zeit adliger Bewohner auf Schloss Rochsburg.





